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Flugbetrieb

Niedrige Emissionen

Als einmotoriges Flugzeug verbraucht die Lake Buccaneer deutlich weniger Treibstoff und stößt somit auch deutlich weniger CO2 aus als mehrmotorige Flugzeuge oder Hubschrauber.

Hohe Flexibilität

Als bemanntes Luftfahrzeug operieren wir im öffentlich zugänglichen Luftraum. Wir können von jedem landgestützten Flugplatz aus operieren und benötigen kein Versorgungsschiff, das für Drohnenoperationen mit gleicher Reichweite notwendig wäre. Da wir in unser Zielgebiet einfliegen können, sind wir in der Lage, schnell Informationen zu sammeln und flexibel auf Veränderungen des Einsatzgebietes und der Bedingungen zu reagieren.

Hohe Sicherheit

Obwohl die Lake nur für Starts bei 0,3 m Wellenhöhe zugelassen ist, kann sie im Notfall auch bei viel höherem Seegang gelandet werden - bis zu einem Meter Wellenhöhe und kann, einmal im Wasser, mehr als 3 Meter Wellenhöhe aushalten. Genug für die Besatzung, um einen Notfall in der See zu überleben.

Ein echtes Auge am Himmel

Die Lake Buccaneer hat nicht nur Platz und Nutzlast für die Ausrüstung, sondern auch für einen Aufgabenspezialisten und Datenverarbeitungseinheiten. Der Datenwissenschaftler an Bord kann an Ort und Stelle die Qualität der gewonnenen Daten bestimmen und entscheiden, ob weitere Anflügr zu bestimmten Punkten von Interesse notwendig sind.

Die Lake Buccaneer

Die Lake LA 4-200 wurde in den 1950er Jahren von David Thurston, einem ehemaligen Grumman-Ingenieur, entworfen. Sie wurde zwischen 1959 und 2003 über 1000 Mal in verschiedenen Varianten gebaut. Sie ist aus Aluminium gefertigt und wurde gehärtet und korrosionsgeschützt. Angetrieben wird die LA-4-200 von einem luftgekühlten Lycoming IO-360 Vierzylinder-Direktantriebs-Flugzeugmotor mit Kraftstoffeinspritzung und einer Leistung von 150 kW (200 PS).

An Bord des Flugzeugs befinden sich ein Pilot, ein Aufgabenspezialist, eine Notfallausrüstung, Schifffahrtsausrüstung sowie Mess- und Datenverarbeitungsgeräte. Wir haben zwei Vorichtungen für Erdbeobachtungsgeräte in den Tragflächen

Aufwinds Lake LA-200 D-EALG. Das Flugzeug ist zuvor für die Deutsche Küstenwache e.V. geflogen, eine deutsche Nichtregierungsorganisation. Diese hat seit Mitte der 1980er Jahre fast 30 Jahre lang Ölablassüberwachungen geflogen. Die NGO ist immer noch registriert und könnte mit Aufwinds Kooperation wieder aktiv werden. Copyright Bild: M. Brehmer

Aktueller Flugbetrieb

Follow Up: ESA FAIR-SOS

Im Sommer 2022 wurde das erste Follow Up zu AIR-SOS erfolgreich etabliert. Gemeinsam mit den Partnern Skyflox und Plymouth Marine Laboratory wird Aufwind wieder eine Umweltaufgabe mit der Lake Buccaneer fliegen und ein Citizen Science Projekt etablieren. Weitere Informationen werden in Kürze verfügbar sein.

Bisheriger Flugbetrieb

ESA AIR-SOS

ESA AIR.SOS
Ziel dieses Projekts war es, hochwertige und hochauflösende Daten über schwimmende Objekte in den Küstengewässern nahe der Elbmündung zu sammeln. Es nutzte ein Wasserflugzeug an klaren und windstillen Tagen, um Daten zur gleichen Zeit zu sammeln, wie die Copernicus Sentinel-2-Satelliten Daten von derselben Stelle sammelten. Auf diese Weise bewertete und validierte das Projekt die Fähigkeit von Sentinel-2 und entwickelte Algorithmen zur Überwachung von schwimmendem Plastikmüll aus dem Weltraum.